In ihrem einflussreichen Buch 'The Blessings of a Skinned Knee' (2001) hat die amerikanische klinische Psychologin Wendy Mogel die Gewohnheit vieler Eltern, die Ernährung ihrer Kinder mit Argusaugen zu überwachen und ihnen die Bissen vermeintlich gesunder Lebensmittel in den Mund zu zählen, als eine Hauptursache dafür benannt, dass Kinder Essstörungen entwickeln. Für besonders schädlich hält Wendy Mogel es, wenn individuelle Lebensmittel nicht nur als gesund bzw. ungesund, sondern darüber hinaus auch als moralisch gut bzw. schlecht kategorisiert werden. Wenn man die Frage nach einer gesunden Ernährung zur Unterscheidung von Gut und Böse heranziehe, werde sie ‒ so kritisiert Mogel ‒ zur Ersatzreligion.
@b-r-m und @fuerdieenkel
Schön, dass ihr die Hungerproblematik und die Getreideproduktion erwähnt.
Von 1kg Getreide kann mensch sich schon ganz gut eine zeitlang ernähren.
Würde dieser Mensch 1kg Rindfleisch essen, so würde er damit rund 15kg Getreide vertilgen. Denn so viel Getreide, also Futter für das Tier, steckt in 1kg Rindfleisch.
Viel mehr Menschen würden auf diesem Planeten satt, wenn sich mehr Menschen pflanzenbasierter ernährten.
Oftmals ist es so, dass Futtermittel in armen Ländern angebaut werden. Die Menschen haben dort zu wenig zu essen, da das Viehfutter in die reichen Länder exportiert wird. Wie heißt es doch so (un)schön: "Das Vieh der Reichen frisst das Brot der Armen." Dann kommt noch der Aspekt der Umwelt hinzu. Das würde aber hier zu weit führen.
Es würde mich freuen, ihr würdet mehr zu dieser Thematik recherchieren.
Vielleicht fällt ja dann die nächste Antwort weniger flapsig aus.
Oder - noch verwerflicher: Verzehr von Keimlingen und Sprossen...
Das kommt - für mich - gleich nach Abtreibung!
PeTP - People for the Ethical Treatment of Plants
Schon mal darüber nachgedacht, wie viele schutzlose kleine arme Pflanzenembryonen für die Herstellung eines Kilogramm Vollkornmehls gnadenlos zermahlen werden müssen?
Und schon SONNE, bei uns kommt sie erst morgen durch den Hochnebel
https://de.wikipedia.org/wiki/Orthorexia_nervosa
Schön, dass ihr die Hungerproblematik und die Getreideproduktion erwähnt.
Von 1kg Getreide kann mensch sich schon ganz gut eine zeitlang ernähren.
Würde dieser Mensch 1kg Rindfleisch essen, so würde er damit rund 15kg Getreide vertilgen. Denn so viel Getreide, also Futter für das Tier, steckt in 1kg Rindfleisch.
Viel mehr Menschen würden auf diesem Planeten satt, wenn sich mehr Menschen pflanzenbasierter ernährten.
Oftmals ist es so, dass Futtermittel in armen Ländern angebaut werden. Die Menschen haben dort zu wenig zu essen, da das Viehfutter in die reichen Länder exportiert wird. Wie heißt es doch so (un)schön: "Das Vieh der Reichen frisst das Brot der Armen." Dann kommt noch der Aspekt der Umwelt hinzu. Das würde aber hier zu weit führen.
Es würde mich freuen, ihr würdet mehr zu dieser Thematik recherchieren.
Vielleicht fällt ja dann die nächste Antwort weniger flapsig aus.
LG
Pica
Das kommt - für mich - gleich nach Abtreibung!
PeTP - People for the Ethical Treatment of Plants
Schon mal darüber nachgedacht, wie viele schutzlose kleine arme Pflanzenembryonen für die Herstellung eines Kilogramm Vollkornmehls gnadenlos zermahlen werden müssen?
Wer kann da noch ruhig schlafen?!